Zum Hauptinhalt springen

Besuche von Mr. Foodoso bei Trattoria L'avvolgibile

2 Besuche · von März 2023 bis Juli 2026

Juli 20262 PersonenAusgabe: 41 €Bewertung des Lokals:Großartiger Ort zum Essen
Carbonara
8.0/10Foodoso 806
Zucchiniblüten nach römischer Art
9.0/10Foodoso 916
Cacio e Pepe Pasta
8.0/10Foodoso 820
Supplì
7.0/10Foodoso 766

Es war das zweite Mal, dass wir dorthin gingen. Das erste Mal hatte uns einige Zweifel hinterlassen, also sind wir am 30. Juli zurückgekehrt, um endlich Klarheit zu schaffen — vor allem über die Carbonara.

Ich fange mit den Zucchiniblüten an, weil da nichts zu diskutieren gibt: zwei Blüten für 4€, groß, offen, mit einer Fritteuse, wie es sein sollte. Der Mozzarella war da, man schmeckte die Blüte. Nun ja. Die bestelle ich jedes Mal, ohne groß darüber nachzudenken.

Der Supplì ist eine andere Geschichte. Gut, ja, aber der Reis war ein bisschen zu trocken und die äußere Knusprigkeit hätte besser sein können. Kein unvergesslicher Supplì, sagen wir mal, ein ehrlicher Supplì.

Die Carbonara — Grund unserer Rückkehr — hat sich im Vergleich zum ersten Besuch verbessert, das muss man sagen. Das Guanciale war gut verarbeitet, die Würzung mit dem Ei funktionierte. Nur waren die Spaghetti noch ein klein wenig zu lange gekocht und der Pfeffer war kaum zu schmecken. Verbessert, aber nicht das Gericht, das dir im Kopf bleibt.

Der Cacio e Pepe der Tonnarelli war hingegen ein bisschen trocken. Es hätte mehr Pecorino gebraucht, mehr Cremigkeit. Gut, aber bleibt unter den Erwartungen bei diesem Gericht.

Eine schöne Sache: den Kaffee bringen sie in der Moka. Eine kleine Geste, aber sie sagt dir, wo diese Leute stehen.

Der Service — ein junger Mann für alle Tische — war aufmerksam und gesprächig, nichts auszusetzen.

40€ für zwei, also etwa 20 pro Person. Für Rom, für das, was wir gegessen haben, passt das.

Ach ja, als wir auf die anderen Tische schauten, sahen wir ein riesiges Schnitzel und einige Fischgerichte, die interessant aussahen. Vielleicht erkunden wir beim nächsten Mal auch mal etwas außerhalb der römischen Klassiker.

März 20232 PersonenAusgabe: 68 €Bewertung des Lokals:Großartiger Ort zum Essen
Carbonara
8.0/10Foodoso 854
Amatriciana
9.0/10Foodoso 912

Wir sind neulich mit der ganzen Familie hingegangen, angetrieben durch Online-Rankings, die ihre Carbonara unter die besten Roms einordnen. Wir wollten das überprüfen.

Das Lokal ist klein, Retro-Stil, ohne Schnickschnack. Freundlicher Service, Atmosphäre wie in einer echten Trattoria. Wir fangen mit den Vorspeisen an: guter Supplì, gefüllt mit reichlich Tomate und Basilikum, das wirklich schmeckt, nur war die Panade leider matschig. Schade. Die Zucchiniblüte dagegen einwandfrei.

Dann zu den Hauptgängen, die hier die Stärke sind. Die Carbonara ist sehr gut, cremig, reichlich Guanciale und gut zubereitet. Aber. Die Spaghetti waren mir ein Hauch zu weich gekocht, und da war diese säuerliche Note vom Pfeffer, die nach einer Weile ermüdend wirkt. Sagen wir, sie ist gut, aber verbesserungsfähig – nicht die beste Roms, wie behauptet.

Überraschung: die Amatriciana war sogar noch besser. Kräftig, würzig, ausgewogen. Die hat mir wirklich gefallen. Meine Frau hatte Fettuccine mit Artischocken, Guanciale und Pecorino bestellt und ließ mich kosten: auch ausgezeichnet.

Dann die Katastrophe: das Tiramisu für 7 Euro. Ein Klotz Biskuit mit Spuren – ja, Spuren – von Creme. Beschämend für ein Lokal dieser Kategorie.

Schönes Detail: der Kaffee kommt in der Moka zum Tisch. Absolutes Vintage.

Unterm Strich: für die Hauptgänge würde ich morgen schon wiederkommen. Für den Rest lieber nicht, zumal die Preise nicht gerade eine Volkstrattoria-Preislage sind. Am Ende 34 Euro pro Person, was für top Pasta okay geht, aber bestellt bitte keine Desserts.