
Taverna Cestia
Traditionelle Gerichte, die wir bewertet haben
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Der Bericht unseres Besuchs
Ich war bei der Taverna Cestia, praktisch direkt neben der Pyramide. Das Lokal hat einen netten Außenbereich, innen zwei Räume mit echter Taverna-Atmosphäre, nicht schlecht als Ambiente.
Fangen wir mit dem Besten an: die Carciofo alla Giudia. Groß, knusprig wie es sein soll, geschmacklich top. Das war perfekt. Supplì und Fiore di Zucca dagegen... die Füllungen gut, die Zucchiniblüte auch reichlich, nur die Fritteuse war etwas schwach. Der Supplì hatte den Reis zu al dente, aber gut, der Mozzarella zog Fäden und die Ragù war vorhanden.
Kommen wir zu den Primi – und hier wird's weh. Carbonara mit einem Guanciale, das ich nicht mal sicher bin, ob es Guanciale oder Guancetta war, zündhölzchengroß geschnitten, hart, überhaupt nicht knusprig. Zu salzig. Die Creme fast flüssig, viel zu wenig Pecorino, mit dem Ergebnis? Schmeckt nach nichts, wenn du gerade nicht auf ein Fleischstück beißt. Vom Pfeffer keine Spur. Die Amatriciana – das gleiche Guanciale (nervig), Tomate nicht richtig durchgekocht und noch ein ganzes Stück Pelati drin. Wobei die Tomate gut war, eh, nicht sauer, aber naja, das war einfach keine echte Amatriciana.
Das Tiramisù hat mir den Abend gerettet. Drei Savoiardi getränkt mit einer im Moment zubereiteten, ausgezeichneten Creme obendrauf, Süße und Bitterkeit perfekt ausbalanciert. Ohne knusprigen Teil, aber mir passt's auch so.
Preise bei etwa 12 Euro die Primi, im Durchschnitt für Rom, in dieser Gegend geht's. Das Problem ist: Bei so einem Namen und dieser Location erwartest du einfach etwas mehr, besonders bei den klassischen römischen Gerichten.
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