Supplì
Traditionelle Gerichte, die wir bewertet haben
Der Bericht unseres Besuchs
Ich bin bei Supplì in Trastevere mehr aus Neugier als aus Hunger vorbeigegangen. Fast 50 Jahre sind sie schon dort, und der Name sagt alles: dieser Ort lebt vom Supplì.
Ich habe mir nur einen genommen, 2 Euro. Absolut altmodisch. Sobald du hineinbeißt, verstehst du sofort, worum es geht: die Füllung ist grandios, die Sauce ist reichlich vorhanden, unglaublich würzig. Der Mozzarella zieht wie er soll und der Reis hält gut zusammen. Kurz gesagt, das Herz des Supplì funktioniert hervorragend, alles, was die Großeltern gemacht haben, ist hier drin.
Aber. Die Panade ist meh, nichts Besonderes. Und die Fritteuse ist nicht knusprig wie man das 2023 erwartet. So, dass man den Supplì nimmt und die Oberfläche ist matschig, verstehst du? Ich rede nicht von diesen modernen Exzessen, wo man fühlt, als würde man in eine Rüstung beißen, aber ein Minimum an Knusprigkeit wäre schon angebracht. Wenn du heute in Rom zu den Besten gehören willst, brauchst du sowohl die Füllung als auch die Fritteuse, und hier fehlt genau der zweite Teil.
Ist das also ein guter Supplì? Ja. Gehört er zu den besten Roms, wie viele sagen? Das kommt drauf an. Wenn dir nur der innere Geschmack und die Sauce zählt, die dir den Mund füllt, dann wahrscheinlich ja. Wenn du aber auch diesen knusprigen Kontrast außen und weich innen haben möchtest, dann nein.
Für 2 Euro geht es aber in Ordnung. Es hat Geschichte, es hat die Qualität der Füllung. Nur dass er stehen geblieben ist in einer anderen Epoche.
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