
Proloco Dol Centocelle
Traditionelle Gerichte, die wir bewertet haben
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Der Bericht unseres Besuchs
Ich bin zum Mittagessen gegangen, um die berühmte Amatriciana zu probieren. Der Ort ist nett, so eine Art Gourmet-Feinkostladen mit angegliedertem Restaurantbereich, die Retro-Einrichtung passt dazu.
Ich fange mit Büffel-Mozzarella und Rohschinken an. Die Büffel ist okay, nichts auszusetzen. Der Schinken aber... Mutter Gottes, was für eine Salzlast. Viel zu viel. Und schau, ich komme aus der Emilia, ich weiß, wovon ich rede, wenn es um Schinken geht. Hier null Süße, nur Salz über Salz. Seltsam für einen Ort, der vorgibt, auf Produktqualität zu setzen.
Dann kommt die Amatriciana und auch hier. Na ja. Die Pasta viel zu al dente, und ich esse sie normalerweise al dente, aber diese hier leistete wirklich Widerstand. Sauce spärlich und dickflüssig, als hätten sie sie mit der Pipette portioniert. Der Guanciale als Rohstoff ist gut, das stimmt, aber auch er ist knapp bemessen und furchtbar gekocht: halb fast knusprig, halb weich. Kurzum, nicht das, was man sich erhofft.
Ach, das Tiramisu. Das war hingegen ganz nett. Zwei Löffelbiskuits in Kaffee getaucht, oben eine nicht zu schwere Creme, bestäubt mit Kakaopulver. Würde sagen, frisch zubereitet, nichts Unvergessliches, aber wenigstens da kann ich mich nicht beschweren.
Der Service war höflich, aber etwas in ihrer eigenen Welt, sagen wir mal.
Für 29 Euro nur für das Hauptgericht hätte ich deutlich mehr erwartet, besonders bei einem Klassiker wie der Amatriciana. Komme ich wieder? Keine Ahnung.
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