Pasticceria Bar Romoli
Traditionelle Gerichte, die wir bewertet haben
Der Bericht unseres Besuchs
Sonntagmorgen, Rom. Einer dieser Orte, von denen dir seit Monaten alle sagen "du musst hingehen" und dann gehst du endlich hin.
Bar Pasticceria Romoli ist eine klassische römische Bar, keine Schnörkel: drinnen gibt es keine Tische, draußen auf dem Gehweg stehen sechs oder sieben, eng beieinander. Wenn ihr zu viele seid, müsst ihr euch eben arrangieren. Aber es war trotzdem voll hier, richtig voll, mit dem Klirren von Tellern in der Spülmaschine und Doppelreihe an der Theke — eine Reihe für Kaffee, eine für Gebäck. Sonntagmorgen in Rom ist eben so, und da gibt es keine Diskussion drüber.
Das Maritozzo. Kompakter, aber weicher Teig, gut gebacken, Sahne nicht zu süß. Sehr gut. Unter den besten in Rom? Ja, definitiv. Ob es *das* beste ist, weiß ich nicht, man müsste alle durchprobieren, aber sicher gehört es da nach oben.
Das Gabriella aber — das ist die Überraschung. Es ist dänisch, gibt es mit Zimt und mit Schokolade. Wir haben unseres gerade aus dem Ofen bekommen, und der Unterschied ist spürbar: bröckelnd, heiß, mit Creme und Schokoladenstückchen, die zusammen schmelzen. Köstliches Zeug, punkt.
Ach ja, und dann gab es noch Herzhaftes. Ich erwähne es, weil ich aus dem Norden komme und in Rom vor zehn Uhr ein anständiges salziges Frühstück zu finden quasi unmöglich ist. Hier aber: Pizzetten, Tramezzini, Röllchen. Die Pizzetta war gut. Das ist nicht wenig.
Neun Euro für zwei. Neun Euro.
Komme ich wieder? Ja, aber am Sonntag solltet ihr euch an der Theke in Geduld üben.
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