
Osteria Palmira
Traditionelle Gerichte, die wir bewertet haben
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Der Bericht unseres Besuchs
Ich bin quasi zufällig bei Palmira gelandet, auf der Suche nach einem Ort, wo man es sich gemütlich machen kann. Und genau diese Atmosphäre herrscht dort: man hat Lust zu bleiben, entspannt, nicht so ein Lokal, wo man schnell isst und wieder raus muss.
Fangen wir beim Guanciale an, das ist eigentlich der springende Punkt. Es war in der Amatriciana wie auch in der Gricia nicht knusprig genug. Schade, denn der Rest stimmte. Die Amatriciana hatte wirklich gute Tomaten, man merkte die Qualität, aber dieses etwas weiche Guanciale lässt dich denken: "das hätte sein können". Die Gricia – dasselbe Problem mit dem Guanciale, und obendrein viel zu viel Pecorino. Wirklich viel zu viel. Es überlagert alles andere.
Aber egal, ich bin nicht enttäuscht aufgestanden. Im Gegenteil. Am Anfang brachten sie uns eine warme Panzanella, so ein leicht aufgewärmtes Törtchen. Supereinfach, aber genau richtig. Ausgewogene Aromen, nichts Kompliziertes, diese Dinge, die von selbst funktionieren.
Das Tiramisu zum Abschluss sehr luftig und lecker.
Was mich beeindruckt hat: man spürt die Aufmerksamkeit gegenüber den Rohstoffen. Sie verwenden nicht irgendwas. Da ist der Wille, die römische Küche so zu machen, wie es sich gehört, auch wenn einige Details noch zu feilen sind. Das Lokal tut einem gut, das ist der Punkt. Es geht nicht nur ums Essen.
Würde ich wiederkommen? Ja, vielleicht um anderes zu probieren. Oder vielleicht doch die Carbonara, wer weiß, ob das Guanciale da auch...
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