Il maritozzo Rosso
Traditionelle Gerichte, die wir bewertet haben
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Der Bericht unseres Besuchs
Ich bin beim Maritozzo Rosso in Trastevere vorbeigegangen, es ist weniger ein Restaurant als vielmehr ein Street-Food-Laden mit ein paar Tischen. Das Schöne daran ist, dass du zusehen kannst, wie dir die zwei Mädchen alles zubereiten, und die sind auch noch super sympathisch.
Ich habe eine frittierte Pizza Cacio e Pepe bestellt, die war lecker, gut frittiert, nichts Außergewöhnliches, aber für ein Street-Food-Lokal völlig in Ordnung. Dann die Carbonara – anscheinend haben sie damit die beste Carbonara Roms gewonnen, laut Roma Today. Naja, sagen wir mal, sie ist gut, aber mit ein paar Abers.
Das Guanciale ist knusprig, in dicke Scheiben geschnitten und von guter Qualität. Bei mir war es bereits fertig, lag in einer Schüssel da, also nicht gerade eben für mich gemacht, aber trotzdem lecker. Die Creme ist mit Carbocrema gemacht, perfekt gepfeffert, ausgewogen, nur dass sie etwas zu trocken wirkt. Die Tonnarelli sind hausgemacht, oder besser gesagt, sie bekommen sie wahrscheinlich von einer Frischpasta-Werkstatt, machen sie nicht selbst, aber es ist qualitativ gutes Tonnarelli.
Das eigentliche Problem? Man serviert sie dir in einem Pappteller mit einer Plastikgabel. Und da wird es kompliziert. Die Tonnarelli sind schwer, die Gabel biegt sich, der Teller hat keine richtige Fläche zum Umgang mit der Pasta. Für eine Carbonara, die die beste Roms sein will, ist das irgendwie ein Widerspruch in sich, sie so zu essen.
Ansonsten sind die zwei symphatisch, schöner Platz auf der Piazza. Fairer Preis für Trastevere, etwa 20 Euro. Aber wenn du die beste Carbonara Roms machen willst, gib mir wenigstens eine echte Gabel.
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