
Eggs
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Der Bericht unseres Besuchs
Wir sind hingegangen, weil Eggs in etwa 4 von 7 Bestenlisten für die beste Carbonara in Rom auftauchte. Naja, sagen wir mal, nach dem Probieren sind wir vom ganzen Hype nicht wirklich überzeugt.
Das Lokal liegt in Trastevere, ruhige Gegend, ein paar Tische draußen, aber mit Baustelle drumherum – nicht gerade das Beste. Drinnen ist es nicht besonders groß. Die ganze Philosophie dreht sich ums Ei, wie schon der Name sagt.
Wir haben einen Tris Strapazzi genommen, also frittierte Carbonara-Nudeln am Stiel wie ein Eis am Stiel: klassisch, Trüffel und 'nduja. Gut schon, aber zwischen der klassischen und der 'nduja-Version absolut kein Unterschied. Dann noch die Fleischbällchen namens Cacio e Ova mit Tomaten. Das war nix. Die Konsistenz war völlig matschig, da fehlte einfach der Sinn.
Die Carbonara. Also: die Mezze Maniche perfekt gekocht, Creme gut gemacht und reichlich, Guanciale knusprig und würzig. Bis daher alles in Ordnung. Nur servieren sie das in so einem riesigen Einmachglas à la Bormioli, das sich in die Höhe erstreckt. Die ersten Gabelbisse? Fad. Die letzten am Boden? Zu viel Würzmittel. Das ist ein kluger Trick, damit dich der letzte Bissen zufrieden zurücklässt, aber diese Ungleichmäßigkeit geht mir überhaupt nicht rein. Wir haben auch die violette Version mit karamellisierter Zwiebel probiert, die das Ganze süßer macht. Nett für alle, die gerne experimentieren, aber ich bin Traditionalist.
Ach ja, das Maritozzo mit Pistazien-Mascarpone hervorragend. Das Tiramisu auch lecker, nicht zu süß, aber vielleicht etwas zu viel Mascarpone.
Service freundlich, Preise über dem Durchschnitt. Eher für ein einmaliges Erlebnis als zum Öfterhin-Gehen.
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