Casa Manfredi
Traditionelle Gerichte, die wir bewertet haben
Der Bericht unseres Besuchs
Also. Casa Manfredi, Via dell'Aventino, eine Gegend, die dir bereits signalisiert, dass die Rechnung keine angenehme Überraschung wird. Wir sind zu zweit hingegangen, um diesen Maritozzo zu probieren, der auf allen Listen der besten Römer Süßspeisen herumgeistert. Spoiler: wir konnten uns damit nicht anfreunden.
Fangen wir mit dem Hauptproblem an. Im Maritozzo war Vanillecreme. Auf der Speisekarte stand das auch, zusammen mit Rosinen — die ich aber überhaupt nicht gesehen habe. Das reicht bereits aus, um aus dem Rahmen zu fallen: ein klassischer römischer Maritozzo ist Sahne, punkt. Die Sahne war da, jede Menge, aber viel zu dicht, fast schwer. Und der Maritozzo selbst viel zu luftig, viel zu aufgegangen. Das war nicht das, was ich suchte.
Das Pain au Chocolat? Normal. Gut, aber nichts, das dir im Gedächtnis bleibt.
Dann ist da noch die Preisfrage, und die ist das, was einen am meisten ärgert. Vier Euro an der Theke, fünf am Tisch. Für einen Maritozzo. Auf einem Plastiktablett. Auf dem Aventin. Der Service dann — sie haben uns mehrmals unterbrochen, während wir sprachen, nur um den Tisch abzuräumen. Die Tische draußen sind alt und heruntergekommen, während alles drinnen gepflegt wirkt. Und das Personal war angezogen wie in der Bar um die Ecke, was an sich kein Problem wäre, aber mit dieser Lage und diesen Preisen wirkt es seltsam.
Sieben Euro pro Person zum Frühstück, hier, das geht nicht in Ordnung.
Vielleicht ist es mit der Konditorei eine ganz andere Geschichte, aber mit dem Maritozzo? Eindeutig überbewertet.
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Fotos der Gerichte
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