
Osteria del Sesto
Traditionelle Gerichte, die wir bewertet haben
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Der Bericht unseres Besuchs
Geburtstag in Paris, gelandet in der Osteria del Sesto. Wirte aus Rom, von Ostia, unglaublich sympathisch, bringen dir sogar die Focaccia von der Pizzeria nebenan, die ist der Hammer.
Fangen wir mit dem Besten an: das Profiterole. Perfekt. Aber naja, das können die Franzosen ja.
Die Hummer-Tartare mit Avocado hat uns gefallen, lecker. Dann kamen die Pasta-Gerichte und da... naja.
Das größte Problem ist das Guanciale. In jedem Gericht gleich: dünne Streifen, reichlich vorhanden ja, aber weder knusprig noch zart. Ein Mittelding, das nicht funktioniert. Wenn man in Rom eine Gricia oder Amatriciana isst, muss das Guanciale diese Knusprigkeit geben. Hier nicht.
Die Carbonara war knochentrocken. Wenig Creme, wenig Pecorino, wenig Ei, null Pfeffer. Praktisch nur Guanciale und Pasta. Die Pasta, dazu noch eine dicke, grobe Röhrchen-Form, war über den al dente hinaus gekocht. Für Paris vielleicht eine 8, für Rom mangelhaft.
Die Amatriciana mit zerdrückten Kirschtomaten statt Tomatenmark gemacht. Eigenwillige Wahl. Nur waren sie bitter, das Ganze wurde sauer und ein bisschen klumpig. Mir persönlich hat es gefallen, es hatte seinen Reiz, aber technisch gesehen sind wir auch hier nicht am Ziel.
Die Gricia die schlechteste von allen: praktisch Cacio e Pepe mit Guanciale drauf. Das Pecorino-Cremchen war nicht mal zu spüren.
Preise wie in Paris: Carbonara 20 Euro, andere Primi auch 26. Für Paris okay, für das, was man kriegt, eher meh.
Sagen wir mal: Wenn du in Paris bist und ein italienisches Pasta-Gericht willst, geh ruhig hin, aber erwarte nicht Rom.
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