Agrodolce London
Traditionelle Gerichte, die wir bewertet haben
Wichtigste typische Gerichte auf der Speisekarte
🍽️Pasta
🍽️Hauptgerichte
🍽️Beilagen
🍽️Frittiertes
🍽️Pizzen
🍽️Nachspeisen
Der Bericht unseres Besuchs
Ich bin geschäftlich in London und ein paar Leute haben mir das Agrodolce in Fitzrovia empfohlen – der richtige Ort für eine echte Carbonara, hieß es. Nicht streng römisch, sagten sie, aber italienische Küche wie es sich gehört. Na ja, ich bin hingegangen.
Ich fing mit Supplì an. Fehler. Hier in London scheint die Gewohnheit zu sein, dir zwei auf dem Tellchen zu bringen — das hat mir schon die Augenbraue hochgezogen — und sagen wir, der Verdacht war berechtigt. Gute Fritteuse, knusprig, das stimmte. Aber innen? Reis fast ohne Würzung, Spuren von Mozzarella, kein Fadenzug, kein Schmiss. Supplì glatt durchgefallen.
Die Carbonara war der Grund, warum ich dort war. Also: es war kein Rahm, es war eine Brühe. Ei und Pecorino viel zu flüssig, Pasta die schwamm statt umhüllt zu sein. Schade, denn die Mezzi Maniche waren al dente, das stimmte. Der Guanciale haarfein geschnitten, mager, nicht knusprig, etwas zäh zum Kauen. In Rom wäre das eine knappe 4,5. In London, wo das Durchschnittsniveau ist, wie es ist, sagen wir eine großzügige 6 — der Gesamtgeschmack war nicht zum Wegwerfen.
Ach, eine Sache: ich habe mit Karte bezahlt, mir haben nur die Zwischensumme gebracht. Echte Quittung, nichts. Ich weiß nicht, ob sie sich das aus Italien als Gewohnheit mitgenommen haben.
Die Preise sind Londoner: 18 Pfund die Carbonara, 7 die zwei Supplì. In der Karte gab es auch Amatriciana, Gricia, Cacio e Pepe, Saltimbocca.
Für London kann es Sinn machen, hinzugehen. Für Rom nicht.
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